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Diamanten - A girl's best friend

Schon die US-amerikanische Schauspielerin Marilyn Monroe hauchte ins Mikrofon, dass Diamanten die besten Freunde einer Frau seien. Was ist dran am Diamanten-Fieber? Was macht diese Edelsteine so besonders?

Diamanten sind eine Abwandlung des Kohlenstoffs, weshalb der innere Aufbau lediglich aus kristallisiertem Kohlenstoff besteht. Verfolgt man die Begriffsherleitungen, stößt man auf Bezeichnungen, die im Griechischen "unbezwingbar" bedeuten oder für ausgesprochen harte Materialien im Lateinischen verwendet wurden. Dies kommt nicht von ungefähr: Bei den sehr harten Edelsteinen handelt es sich um das härteste aller bekanntesten Minerale. Zudem werden Diamanten nicht nur als Schmuckstücke, sondern auch zum Schneiden von Hartmetallen eingesetzt.

Im reinem Zustand sind Diamanten durchsichtig und farblos. Dennoch sind verschiedene Farben, z.B. durch Verunreinigungen, möglich. "Fancy Diamonds", also farbige Diamanten mit reinen, intensiven Farben sind rar und wertvoll.

Die kleinen Kostbarkeiten bilden sich unter hohen Temperaturen und Druck - meist in 150 Kilometern Tiefe. Zwar fand man auf allen Erdteilen Diamanten, doch sind die größten Vorkommen in Russland, Australien und Afrika. Mittlerweile deckt die Naturdiamant-Produktion nicht mehr den Industriebedarf. Die Folge: Die große Nachfragelücke wird durch künstlich hergestellte Diamanten geschlossen.

Die bedeutendste Verwendung finden Diamanten als hochwertiger Schmuck. Sie glänzen stark, die Lichtbrechung ist hoch und die Dispersion besonders - die besten Voraussetzungen also, um sie zu einem Edelstein zu schleifen. Gerade die modernen Schlifftechniken bringen das 'Feuer' eines Diamanten richtig zur Geltung und offenbaren seinen Wert. Die Besonderheit liegt im Schliff, denn während der eine Diamant Funken zu sprühen scheint, kann ein anderer wie erstarrt wirken. Der berühmte Brilliantenschliff kommt am häufigsten vor.